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Wissenswertes aus der Welt der Fest- und Brautmode
Lächelnde nigerianische Braut im traditionellen Yoruba-Brautoutfit mit goldbeigem Gele-Kopfschmuck, reich besticktem cremefarbenem Aso-Oke-Gewand mit Goldstickerei und oranger Korallenkette – traditionelle Brautmode Nigeria

Japan: Weiss als Farbe des Neubeginns

In Japan trägt die Braut Weiss - aber aus einem völlig anderen Grund als in der westlichen Welt. Im Shinto-Glauben symbolisiert Weiss Reinheit und den Übergang in ein neues Leben: Die Braut „stirbt" als Tochter ihrer Familie und wird als Ehefrau neu geboren. Poetisch, wenn man es so betrachtet.

Das traditionelle japanische Brautkleid ist der Shiromuku - ein komplett weisses Kimono-Ensemble, dazu eine aufwendige Kopfbedeckung. Was viele nicht wissen: Viele japanische Bräute wechseln während der Feier mehrmals das Outfit. Erst der weisse Shiromuku, dann ein farbiger Furisode-Kimono, und oft noch ein westliches weisses Abendkleid für die Tanzparty. Das nennt sich Oironaoshi - die Farbenänderung - und ist ein Zeichen von Freude und Verwandlung.

Japanische Bräute sind damit Weltmeisterinnen im Outfit-Wechsel. Schweizer Bräute holen auf - mit Mix & Match Brautmode lässt sich auch hierzulande problemlos zweimal umziehen.

Nigeria: Farbe, Stoff und Stolz

Nigerian weddings sind ein globales Phänomen - nicht zuletzt weil sie auf Social Media regelmässig viral gehen. Kein Wunder: Es geht laut, bunt und grosszügig zu. Das Brautkleid - oder besser gesagt: die Brautkleider, denn auch hier gibt es mehrere Outfits - ist eine Kombination aus traditionellen Stoffen, Familie und Statement.

Besonders beliebt: Aso-Oke, ein handgewebter Yoruba-Stoff in leuchtenden Farben, oft mit Gold- oder Silberfaden durchwoben. Die Braut und ihre Familie tragen oft denselben Stoff - Aso-Ebi genannt - als sichtbares Zeichen der Zusammengehörigkeit. Die Farbe wählt die Braut, und sie wählt sie bewusst: Jedes Outfit erzählt etwas über ihre Familie, ihre Herkunft, ihren Stil.

Beim zweiten Outfit - der westlichen Zeremonie - trägt die nigerianische Braut dann oft ein weisses Kleid. Zwei Kulturen, ein Tag, eine Braut. Das nennt man Stil.

China: Rot bringt Glück - und Stil

In China ist Rot die Farbe der Freude, des Glücks und der Energie. Das traditionelle chinesische Brautkleid - der Qipao oder Cheongsam - ist eng anliegend, hochgeschlossen und in leuchtendem Rot, oft mit goldenen Drachen- oder Phönix-Stickereien. Die Symbolik ist eindeutig: Drache für den Bräutigam, Phönix für die Braut - zusammen unbesiegbar.

Auch in China ist der westliche Einfluss heute gross: Viele Bräute tragen zu Beginn der Feier ein westliches weisses Kleid und wechseln für den Abend in den Qipao. Oder umgekehrt. Hauptsache: Es sind mindestens zwei Kleider, und beide sind umwerfend.

Was man daraus lernen kann? Der Kleiderwechsel ist keine moderne Erfindung. Er ist Weltkultur.

FAQ: Brautkleider weltweit und in der Schweiz

Das weisse Brautkleid geht auf Königin Victoria zurück, die 1840 bei ihrer Hochzeit ein weisses Kleid trug - damals eine Sensation. Die Mode-Welt kopierte den Look, und Weiss wurde zur westlichen Brautfarbe. Tradition? Eher ein viraler Moment des 19. Jahrhunderts.

In Indien dominiert Rot als Brautfarbe - es steht für Glück und Wohlstand. Weiss ist dort die Farbe der Trauer und wird von Bräuten nicht getragen. Das klassische Brautoutfit ist je nach Region ein Lehenga Choli oder ein Kanchipuram-Saree, reich mit Gold bestickt.

Oironaoshi bedeutet «Farbenänderung» und bezeichnet den Outfit-Wechsel bei japanischen Hochzeiten. Die Braut trägt erst den weissen Shiromuku-Kimono, dann einen farbigen Kimono und oft noch ein westliches Abendkleid. Mehrere Kleider an einem Tag - Tradition, nicht Extravaganz.

Aso-Ebi bedeutet «Familienkleidung» - Braut und Familie tragen denselben traditionellen Stoff in derselben Farbe. Das schafft sichtbare Zusammengehörigkeit und ist ein zentrales Element nigerianischer Hochzeiten. Die Braut wählt die Farbe, und sie wählt sie mit Bedacht.

Ja, absolut. Weiss und Ivory bleiben beliebt, aber Champagner, Blush, zartes Grün oder sogar kräftige Farbtöne sind 2026 vollständig akzeptiert. Die Schweizer Brautmode wird individueller - das Kleid soll zur Braut passen, nicht zu einer Konvention.
Lächelnde griechische Braut mit Blumenkranz und Brautstrauss, umgeben von Hochzeitsgästen und fliegenden Blütenblättern bei traditioneller Hochzeit in Griechenland

Schottland: Kilt, Tartan und Tradition

Schottland hat eine der romantischsten Hochzeitstraditionen überhaupt - und eine der wenigen, bei der der Bräutigam das auffälligere Outfit trägt. Der Kilt in den Farben des Familienclans, Dudelsäcke beim Einzug, eine Burg als Kulisse. Das Brautkleid selbst ist oft klassisch weiss oder ivory, manchmal mit einem Tartan-Sash (Schärpe) ergänzt um die Familienzugehörigkeit zu zeigen.

Besonders schön: In Schottland ist es Tradition, dass die Braut einen Sixpence in ihren Schuh legt - für Wohlstand. «Something old, something new, something borrowed, something blue, and a sixpence in her shoe.» Das vollständige Rezept für eine glückliche Ehe. Ob es funktioniert? Die Schottinnen schwören drauf.

Balkan: Mehrere Kleider, eine Nacht

Wer schon einmal eine serbische, kroatische oder bosnische Hochzeit erlebt hat, weiss: Es gibt keine halben Sachen. Die Feier beginnt teils schon am Vortag, dauert die ganze Nacht und endet irgendwann am frühen Morgen - oft mit mehr Gästen als ursprünglich geplant, weil die Nachbarn einfach mitgekommen sind.

Das Brautkleid auf Balkan-Hochzeiten ist in der Regel westlich orientiert - klassisch weiss, festlich, aufwendig. Was es von einer Schweizer Hochzeit unterscheidet: die Energie. Laute Musik, ausgelassener Tanz (Kolo!), Gäste die Geldscheine auf die Braut regnen lassen, und Onkel die eine Rede halten die eigentlich ein Konzert ist. Das Kleid muss das alles aushalten - und tut es.

Viele Bräute mit Balkan-Hintergrund in der Schweiz kombinieren beide Welten: westliches Brautkleid für die Zeremonie, traditionelle Elemente für die Feier. Bei Samyra Fashion beraten wir auch für multikulturelle Hochzeiten - komm einfach in den Showroom an der Austrasse 38 in Zürich.

Schweiz: Modern, individuell - und immer öfter bunt

Was trägt die Schweizer Braut 2026? Die ehrliche Antwort: was immer sie möchte. Weiss und Ivory sind weiterhin dominant, aber die Grenzen werden weicher. Champagner, Blush, zartes Grün - Farbe hält Einzug in die Brautmode, langsam aber sicher.

Was sich klar verändert hat: der Wunsch nach Individualität. Kein Einheitskleid mehr, das auch die nächste Braut tragen könnte. Stattdessen: ein Kleid das zu dieser Braut passt, zu diesem Tag, zu dieser Geschichte. Mix & Match Brautmode ist dafür ideal - Oberteil und Rock separat kombiniert, ein Gesamtlook der es so kein zweites Mal gibt.

Und das Schönste: Die Schweiz ist so multikulturell wie kaum ein anderes Land. In Zürich heiraten Bräute aus aller Welt - mit Traditionen die sich mischen, inspirieren und bereichern. Das sieht man auch im Showroom. Und es ist wunderschön.

Mehr zu aktuellen Brautmode-Trends: Brautmode Trends Zürich und Mix & Match Brautmode in Zürich

FAQ: Brautmode bei Samyra Fashion Zürich

Ja, sehr gerne. Im Showroom an der Austrasse 38 in Zürich begleiten wir Bräute aller Kulturen und Stilwünsche. Ob klassisch weiss, farbig oder Mix & Match - wir finden gemeinsam das Kleid das zu dir, deiner Herkunft und deinem grossen Tag passt.

Bei Mix & Match kombinierst du Braut-Oberteil und Rock separat - ein einzigartiger Look der so kein zweites Mal existiert. Ideal auch für einen Outfit-Wechsel: Oberteil tauschen für die Tanzparty, Rock bleibt. Tops ab Fr. 149.-, Röcke ab Fr. 459.-.

Brautkleider starten ab Fr. 459.- in Grössen 32-50. Im Sale findest du regelmässig reduzierte Modelle. Auch Standesamtkleider sind verfügbar.

Ja, gerne. Im Showroom Zürich bieten wir kostenlose, persönliche Beratung - ohne Zeitdruck, mit so vielen Kleidern wie du möchtest. Termin über Kontaktformular oder 044 451 11 00.

Ja. Abendkleider und Cocktailkleider für Gäste in Grössen 30-60 ab Fr. 219.-. Tipps zum Gäste-Outfit: Was zieht man als Frau zur Hochzeit an?